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Zur Anwendung

Die Durchflutung von erkranktem Gewebes mit Gleichstrom löst folgende Mechanismen im Gewebe aus, die für eine effektive Auflösung verantwortlich sind:
pH-Wert Verschiebung durch Elektrolyse durch Depolarisierung der Zellmembrane kommt es zu Störungen der Stoffwechselfunktionen Störung intrazellulärer Strukturen durch elektromagnetische Induktion. Durchlöcherung der Zellmembranen durch erhöhte Ionenbeschleunigung.
Ausschlaggebend für eine schonende Therapie ist, daß die Effekte ausschließlich im erkrankten Gewebe wirken und gesundes Gewebe unbeeinflußt läßt.
Die Durchflutung von erkranktem Gewebes mit Gleichstrom löst elektrolytische Prozesse an den Elektroden aus. Positiv geladene Ionen wandern zur Kathode, so daß ein sehr alkalisches Milieu entsteht.
An der Kathode wird u.a. Natronlauge (NaOH) mit sehr hohen PH- Werten (über 9 PH) gebildet.
Negativ geladene Ionen wandern zur Anode, wo ein sehr saures Milieu entsteht, da dort u.a. Salzsäure gebildet wird.
Die erreichten sauren und alkalischen pH Werte liegen weit außerhalb des physiologischen Bereichs und sind somit für das erkrankte Gewebe gewebszerstörend.

Die wichtigsten Veränderungen bei biologischen Geweben in der Nähe der Elektroden stehen im Zusammenhang mit den ablaufenden Reduktions - und Oxydationsprozessen, d.h. mit OH-, H+ im Gleichgewicht.

Die Negativelektrode führt zur Oxydation der Wasserstoffionen und verursacht eine intensive Wasserstoffgasentwicklung, demzufolge entsteht in der Nähe der Negativelektrode aufgrund des Wasserstoffabzuges ( verminderte Wasserstoffionenkonzentration ) ein alkalisches Feld.

Im Reduktionsprozeß werden die OH- Radikale in der Umgebung der Positivelektrode konzentriert ( in Form von H3O2- und H/O4- hydratierten Clusters ) und verursachen im Elektrodenumfeld ein saures Milieu.
An dieser Elektrode kann man einen Prozeß fast ohne Gasentwicklung erwarten.
Je nach Größe des Areales werden ein oder mehrere Elektrodenpaare angelegt.
Während der Therapiezeit unterliegt der/die Patient/in einer ständigen visuellen Überwachung. Der Therapieverlauf erfolgt computergesteuert und kontrolliert.
Nebenwirkungen sind so gut wie ausgeschlossen, ausser Sonnenbrand und leichtes Hautjucken und bisher nicht beobachtet worden.
Nach der Behandlung ist der/die Patient/in durchaus in der Lage sich eigenständig nach Hause zu begeben.